Es war einmal, so fängt jedes Märchen an. Früher, und das ist Tatsache, hatte jeder Weiler der Gemeinde Beinwil
eine eigene Feuerwehr mit Löschzug und einem eigenem „Dörflikommandanten“. Diese waren für ihr Gebiet
zuständig. Sie verfügten über Handdruckpumpen die von jeweils sechs Mann betrieben wurden. Die
Schlauchwagen und die Pumpen wurden mit dem jeweiligen Transportmittel zum Brandplatz transportiert, entweder
von Hand, mit Pferden oder zuletzt mit Traktoren. Die Feuerwehrmagazine waren alte Holzschuppen, wurden später
teils von Betongaragen abgelöst, in denen es gerade so viel Platz hatte um die nötigsten Utensilien verstauen zu
können.
Heute werden diese Aussendepos, weil sie nicht mehr zeitgemäss sind und nicht mehr ins Alarmdispositiv passen,
aufgehoben. Ein Aussendepot fiel sogar dem Unwetter von 2005 zum Opfer. Der Durchfluss, unter dem Feuerwehr-
Depot reichte nicht aus um die Wassermassen zu bewältigen, die der Wiggwiler Dorfbach mit sich führte.
Die Feuerwehr Beinwil entstand aus dem Zusammenschluss der Weiler Brunnwil, Wiggwil Wallenschwil,
Winterschwil und Beinwil. Der Hauptort Beinwil diente als neuer Standort dieser neuen Feuerwehr und konnte in ein
neues und grösseres Magazin Umziehen. Bald darauf folgte die Anschaffung eines Schlauch-verlegerfahrzeuges der
den Beinahmen „Gyppsy“ erhielt. Im Jahr 1978 kam es zum Kauf des ersten Tlf. einem Saurer OM 75 der bis 2006
seinen Dienst treu verrichtete. In derselben Zeit wurde auch der Atemschutz, früher Gasschutz genannt, gegründet.
Heute verfügt die Feuerwehr Beinwil / Freiamt über 54 eingeteilte Feuerwehr- Männer und Frauen, ein neues
Tanklöschfahrzeug (Man 225 lac. Jg. 2006, Feumotech) ein Schlauchverleger Fahrzeug (Mercedes Sprinter mit 800
m 75 mm Schlauch Jg.96).
Fusionsgedanken mit der Nachbarfeuerwehr Auw sind aus topografischen Gründen nicht machbar, was aber die
beiden Feuerwehren nicht traurig stimmt. Dennoch wurde ein Alarmzusammenschluss der beiden Feuerwehren
Beinwil und Auw beschlossen der bis heute beiden Gemeinden etliche Male sehr gute Dienste leistete.
Dieser Bericht wird laufend ergänzt und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit!